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Wimbledon: Jarmila Groth und Klara Zakopalová nach jeweils großem Spiel ausgeschieden ++ Groth bringt Venus Williams mächtig ins Schwitzen
Jarmila Groth (23) und Klara Zakopalova (28) sind nach jeweils großem Spiel im Achtelfinale von Wimbledon ausgeschieden: Beide Bundesligaspielerinnen des TC WattExtra Bocholt verloren am Montag in London beim Traditions-Grand-Slam auf Rasen.
Die Tschechin Zakopalová unterlag als aktuelle Weltranglisten-66. der Estin Kaia Kanepi aus Tallin. Die 25-Jährige, Nummer 80 in der Welt, gewann mit 6:2 und 6:4 und konnte ihre Breakchancen zum Gesamtsieg nutzen. Für die Bocholter Erstligaspielerin, die wegen ihres Wimbledon-Engagement am Sonntag nicht am 6:3-Sieg gegen den TEC Waldau Stuttgart teilhaben konnte, war der Eintritt in Runde vier ein großer Erfolg gewesen.
Im Doppel hatte die sympathische Pragerin mit der Slowakin Magdalena Rybarikova in Runde zwei verloren – 4:6, 2:6 gegen Akgul Amanmuradova/Kristina Barrois, Usbekistan/Deutschland.
Jarmila Groth war gegen die fünfmalige Wimbledon-Siegerin Venus Williams (30) kurz davor, den zweiten Satz zu gewinnen und verzauberte 4000 Zuschauer mit meist sehr gut platzierten Schlägen und couragiertem Spiel, dass selbst die Amerikanerin mächtig ins Schwitzen geriet. Sie war schließlich froh, nach eineinhalb Stunden bei großer Hitze mit 6:4 und 7:6 (7:5) gewonnen zu haben.
Im Tiebreak des zweiten Satzes hatte Groth, die in der Bundesliga als Slowakin geführt und von ihrem australischen Mann auf der Profitour gecoacht wird, unglücklich schnell 0:4 zurückgelegen, kam auf 4:4 heran und musste nach einem Doppelfehler die Amerikanerin, Nummer zwei in der Welt und mit ihrer Schwester Serena wieder Topfavoritin, davonziehen lassen. Groth war im Vorjahr schon 57. der Weltrangliste und wird nach Wimbledon ihre jetzige Position 92 stark verbessern können.
© andresen-presseservice / Horst Andresen
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