TC WattExtra Bocholt Sonntag mit Topbesetzung gegen TEC Waldau Stuttgart ++ WM-Fans brauchen aufs Deutschland-Spiel nicht zu verzichten
Mit einer Topbesetzung tritt der TC WattExtra Bocholt am
Sonntag (27. Juni, 11 Uhr) im Spitzenspiel der Tennis-Bundesliga gegen den TEC Waldau
Stuttgart an: Erstmals in dieser Saison stehen die an Position eins bis drei gesetzten
Lucie Safarova, Anna-Lena Grönefeld und Arantxa Parra Santonja zur Verfügung,
teilte der Klub am Samstag mit. Stuttgart ist zwei Punkte hinter Radolfzell
Zweiter, Bocholt punktgleich Vierter. Dazwischen rangiert Moers.
Am Freitagabend war die Topspielerin Lucie Safarova beim
Grand Slam in Wimbledon im Doppel ausgeschieden, so dass sie am Sonntag in Bocholt
erwartet wird. „Wir haben eine sehr gut besetzte Mannschaft, die es unserem
alten Rivalen TEC Waldau Stuttgart schwer machen wird zu siegen“, sagte Coach
Hartmut Bielefeld am Samstag. Im Duell der Ex-Meister – Bocholt war 2001,
Stuttgart 2005 Titelträger – geht es um die Vorentscheidung um den Titel:
Sollten die Bocholterinnen gewinnen, haben sie bei Siegen in den letzten beiden
Matches zu Hause gegen den Aufsteiger VfL Bochum (Freitag, 9. Juli, 13 Uhr) und
beim TC Moers (11. Juli) sogar noch selber Chancen auf den Titel.
Coach Bielefeld hält den (Tennis-)Ball aber flach: „Wir
schauen zunächst auf unser schweres Stuttgarter Spiel. Das wollen wir gewinnen,
um uns weiter die gute Ausgangsposition im Meisterschaftsrennen zu erhalten.“
• An WM-Fußball-Fans ist natürlich auch gedacht worden, teilte
der Klub mit: Das Spiel Deutschland gegen England kann auch im Klubheim gesehen
werden.
• In Wimbledon verlor zwar Lucie Safarova am Freitagabend ihr
Doppelspiel mit der Kanadierin Aleksandra Wozniack 1:6, 1:6 gegen die an fünf
gesetzten Liezel Huber/Bethanie Mattek-Sands (USA) – aber die Überraschung
schlechthin schaffte Jarmila Groth. Die Bocholter Nummer fünf steht in der
vierten Runde, das ist das Achtelfinale und ihr bisheer größter Erfolg in
London. Die 23-jährige Slowakin mit australischem Pass schlug in Runde drei die
Deutsche Angelique Kerber, die für Bundesligaspitzenreiter TC Radolfzell
spielt, mit 6:3 und 7:5. In Runde vier kommt allerdings ein „Hammer“: die an
zwei gesetzte Ex-Siegerin Venus Williams. Groth ist zum drittenmal in Wimbledon
und steht derzeit nach längerer Verletzungspause im Winter auf Rang 92 der
Weltrangliste, stand im Vorjahr aber schon auf Platz 57.
© andresen-presseservice / Horst Andresen
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