Maria José Martinez Sánchez ist für Lucie Safarova Endstation in Rom ++ Knappe Zwei-Satz-Niederlage im Viertelfinale ++ Arantxa Parra Santonja schlägt Jarmila Groth im Viertelfinale von Estoril/Portugal
Die vormalige Mannschaftskollegin Maria José Martinez Sánchez war am Donnerstag Endstation: Lucie Safarova (23), Nummer eins beim Tennisbundesligisten TC WattExtra Bocholt, verlor in zwei knappen Sätzen bei den internationalen italienischen Meisterschaften in Rom ihr Viertelfinalspiel, zeigte aber dennoch gegen die höher platzierte Spanierin ein gutes Spiel.

Mit der Gegnerin Maria José Martinez Sánchez auf Augenhöhe: Lucie Safarova verlor in Rom im Viertelfinale nach zwei knappen Sätzen. Foto: pd
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Am Ende stand es 6:7 (6:8) und 4:6. Martinez Sanchez hatte nach einer Regenpause im zweiten Satz wieder gut ins Spiel gefunden, führte schnell und nutzte nach 103 Spielminuten den ersten Matchball zum Einzug ins Halbfinale am Freitag.
Vor allem der erste Satz war komplett ausgeglichen. Mit etwas Glück hätte die Bocholterin den 6:8 verlorenen Tiebreak auch gewinnen können. „Das sind meist ganz knappe Bälle. Lucie hat dennoch ein wirklich gutes Spiel gezeigt und äußerst stark gespielt“, lobte Bundesligacoach Harmut Bielefeld anschließend.
Er hat bereits das Team im Kopf, das nächste Woche Freitag (13 Uhr) zum Start in die sechste Bocholter Bundesligasaison beim Vorjahresaufsteiger Vocano TC Radolfzell am schönen Bodensee in den Meisterschaftsspielbetrieb gehen wird. An diesem Doppelspieltag wird zwei Tage später am Sonntag beim zweimaligen deutschen Meister TC Ruppürr Karlsruhe (11 Uhr) gespielt.
Bocholter Tennis-Marathon in Südportugal
• Einen wahren Tennis-Marathon über zweieinhalb Stunden Spieldauer lieferten sich in Südportugal bei den Estoril-Open die beiden Bocholterinnen Arantxa Parra Santonja und Neuzugang Jarmila Groth. Im Viertelfinale war das Glück schließlich auf Seiten der routinierteren Spanierin, die nach drei Sätzen in die Vorschlussrunde einzog. Sie gewann mit 6:7 (8:10), 7:5 und 7:5. Im Achtelfinale hatten die beiden Bocholter Bundesligaspielerinnen zwei Deutsche aus dem 220 000-Dollar-Turnier geworfen: Groth, Nummer fünf in Bocholt und unter den Top 100 der Welt, am 26. April 23 Jahre jung geworden und mit einem Australier verheiratet, besiegte Kristina Barrois, die Nummer drei beim TEC Waldau Stuttgart (Gast am 27. Juni in Bocholt), in drei Sätzen mit 2:6, 6:1, 7:5. Parra Santonja, hinter Safarova und Grönefeld Nummer drei in Bocholt, gewann gegen Julia Görges, in Zweitligazeiten ebenfalls beim TC WattExtra Bocholt, gleichfalls in drei langen Durchgängen innerhalb zwei Stunden – 3:6, 7:5, 6:2. Klara Zakopalova, die in Bocholt an vier spielt, verlor dagegen in Runde eins gegen Tatjana Malek (RC Radolfzell) knapp 4:6, 5:7. • Bei einem 50 000-Dollar-Turnier in Jounieh/Libanon steht die dort an zwei gesetzte Renata Voracova, die Bocholter Aufsteigerin dieser Saison, im Viertelfinale nach zwei deutlichen Siegen gegen die Französinnen Anais Laurendon und Laura Thorpe.
© andresen-presseservice / Horst Andresen
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