TC WattExtra Bocholt ++ Lucie Safarova kegelt in Rom die nächste Gesetzte heraus: Drei-Satz-Sieg gegen Weltranglistenneunte Agnieszka Radwanska aus Polen ++ Im Viertelfinale gegen Maria José Martinez Sánchez ++ Spanierin schlägt im Duell zweier Ex-Bocholterinnen Caroline Wozniacki
Lucie Safarova, Nummer eins beim Tennisbundesligisten TC WattExtra Bocholt, hat bei den internationalen italienischen Meisterschaften in Rom eine weitere gesetzte Spielerin aus dem Turnier geworfen: Nach ihrem Sieg über die an zwölf gesetzte Flavia Pennetta (Italien) schlug sie am Mittwochabend auch die Polin Agnieszka Radwanska, die Neunte der Weltrangliste. Safarova ist an 35. Stelle geführt – noch. Sie gewann mit 1:6, 6:3 und 7:6 (7:1).
Riesenerfolg in Rom: Lucie Safarova (23), Spitzenspielerin des TC WattExtra Bocholt. Foto: and
Radwanska war an acht eingestuft und hohe Favoritin im Achtelfinale. Nach gut zwei Spielstunden musste sie ihre Koffer packen und bereitet sich nun wohl auf das kommende große Turnier in Madrid vor, das mit dem doppelten Preisgeld lockt – vier Millionen Euro.
40.000 Euro verdiente sich die 23-jährige Tschechin am Mittwochabend schon mit einem beherzten Spiel durch den Eintritt ins Viertelfinale, das am Donnerstag gespielt wird. Dort trifft sie mit Maria José Martinez Sánchez (Weltranglisten-26.) auf eine weitere gute bekannte aus gemeinsamen Bocholter Zeiten: Die Spanierin setzte sich fast sensationell gegen die an zwei gesetzte Ex-Bocholterin Caroline Wozniacki durch (6:4, 6:2 nach 1:19 Stunden), die auch Zweite der Weltrangliste ist. Bei den großen Turnieren dieses Jahres konnte sich die Dänin indes noch nicht behaupten. Möglicherweise hat sie eine alte Knöchelverletzung noch nicht richtig auskuriert.
Lucie Safarova hatte dagegen nur Grund zum Jubel: Nach indiskutablem erstem Durchgang steigerte sie sich enorm gegen die nie zu unterschätzende Polin aus Krakau mit Bundesligapass des TC Zamek Benrath und machte letztlich den big point – obwohl es gegen Ende des dritten Satzes nach einer Niederlage ausgesehen hatte. Radwanska nutzte ein Break zur 5:3-Führung im entscheidenden dritten Satz. Alle Zeichen standen bei der 21-Jährigen auf Sieg. Doch sie hatte die Rechnung ohne die diesmal sehr konzentriert agierende Bocholterin gemacht, die ihrerseits mit einem Break auf 4:5 verkürzte und im zwölften Spiel den ersten Spielball zum 6:6-Ausgleich nutzte. Im Tiebreak war die Polin nicht wiederzuerkennen: Lucie Safarova zog schnell auf 4:1 davon und gewann haushoch mit 7:1. Das Match war im kühlen Rom gewonnen.
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