Lucie Safarova eilt beim 700.000-Dollar-Turnier in Paris von Sieg zu Sieg: 23-jährige Bocholter Bundesligaspielerin steht am Sonntag im Endspiel! ++ 53 000 Dollar Preisgeld sind gewiss ++ Im Finale gegen topgesetzte Elena Dementieva
Die Serie ist schon fast unheimlich: Die für den TC WattExtraBocholt in der Bundesliga spielende Lucie Safarova eilt beim 700.000-Dollar-Turnier in Paris von Sieg zu Sieg. Die 46. der Weltrangliste, vor drei Jahren schon einmal auf Platz 22, steht nach dem Halbfinalerfolg am Samstag überraschend als ungesetzte Spielerin im Finale. Am Samstagnachmittag schlug sie in Paris zum drittenmal in Folge eine in der Weltrangliste wesentlich besser platzierte Gegnerin. Der Lohn ihrer Mühen: das WTA-Finale am Sonntag bei den 18. Open GDF Suez. Hat allen Grund zum Strahlen: Für Lucie Safarova, TC WattExtra Bocholt (WTA 46), läuft es in Paris blendend – Finaleinzug nach einem Dreisatzsieg gegen die Weltranglistenzwölfte Flavia Pennetta. Foto: pd |
Diesmal musste sich die Weltranglistenzwölfte Flavia Pennetta aus Italien beugen: Die 27-Jährige, seit mehr als einem Jahrzehnt Tennisprofi, verlor gegen Safarov, weil die Tschechin in Bocholter Diensten einen Tick aufmerksamer, konzentrierter und siegesbewusster auftrat. Ein Break im dritten Satz gab schließlich den Ausschlag. Nach 105 Matchminuten gewann Lucie Safarova mit 4:6, 6:3 und 6:4.Mit einem Break zum 3:2 im zweiten Durchgang hatte Safarova nach verlorenem ersten Satz die Weichen auf Sieg gestellt. Durch den Erfolg kommt auch wieder Geld in die Kasse des Tennisprofis: 56 000 Dollar sind ihr für den Finaleinzug gewiss. Die Siegerin erhält am Sonntagnachmittag einen Scheck über 107 000 Dollar. Im Achtelfinale hatte Safarova Francesca Schiavone (WTA 18) bezwungen, im Viertelfinale Shahar Peer (WTA 22). • Im Finale geht es am Sonntag gegen die topgesetzte 28-jährige Elena Dementieva, Nummer sieben der aktuellen Weltrangliste (Russland). Sie gewann am Abend nach 2:24 Stunden gegen die junge Amerikanerin Melanie Oudin (WTA 53) in einem spannenden, ausgeglichenen Drei-Satz-Spiel mit 4:6, 6:3, 6:3. Damit dürften die Rollen fürs Finale klar verteilt sein – in der Außenseiterrolle fühlt sich Lucie Safarova sicherlich sehr wohl. Redaktion: © andresen-presseservice, Horst Andresen
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