TC WattExtra Bocholt: Bocholter Bundesliga-Mädels kommen in Montreal nicht weiter als in Runde zwei ++ Klara Zakopalova scheitert an Titelverteidigerin Elena Dementieva
Vor gut einer Woche stand Klara Zakopalova (28) vom Tennis-Bundesligisten TC WattExtra Bocholt in Kopenhagen noch im Endspiel eines WTA-Turniers. Am Mittwochabend schied sie in Montreal in der zweiten Runde aus. Auch andere Teamkolleginnen hatten bei dem Zwei-Millionen-Dollar-Turnier in Kanada nicht sehr viel Glück.
Nach dem Finale in Kopenhagen in Montreal gegen eine starke Ggnerin ausgeschieden: Klara Zakopalová vom TC WattExtra Bocholt.
| Die Tschechin (38. der Weltrangliste) unterlag mit 2:6 und 4:6 der russischen Titelverteidigerin Elena Dementieva, die immerhin Achte der Weltrangliste ist. Vermutlich steckte der 28-Jährigen noch das bei großer Hitze kraftraubende Runde-eins-Spiel gegen die Einheimische Stephanie Dubois in den Knochen. Das wurde mit 4:6, 7:5, 6:3 nach 2:12 Matchstunden gewonnen.
Ihre Landsfrau Lucie Safavorá machte gute Figur beim Players-Abend, kam sportlich allerdings nicht so richtig weiter. Fotos: pd
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Früh ausgeschieden ist gut eine Woche vor Beginn der US Open in New York (30. August), dem vierten und letzten großen Grand Slam des Jahres, auch Bocholts Nummer eins Lucie Safarova (WTA 25). Sie verlor in drei knappen Sätzen nach gut zwei Stunden mit 5:7, 6:4, 3:6 gegen die Russin Nadia Petrova, 21. in der Welt.
Jarmila Groth (WTA 64) aus der Slowakei, die für Australien startet und Bocholt in den ersten Bundesligaspielen der Vizemeistersaison verstärkte, musste nach einem 3:6, 2:6 in der zweiten Runde gegen die chinesische Weltranglistenzehnte Na Li die Koffer packen. Zuvor hatte sie Runde eins gegen die Ukrainerin Alona Bondarenko (WTA 30) mit 7:6 (11:9) und 6:2 gewonnen. In der Qualifikation hatte sich Groth erfolgreich behauptet und war ins starke Hauptfeld eingezogen.
Das konnten zwei weitere Bocholterinnen nicht von sich behaupten, die frühzeitig scheiterten: Anna-Lena Grönefeld hat im Einzelwettbewerb großer Turniere weiter kein Glück. Zumeist schied sie in diesem Sommer nach ihrem Mittelfußbruch, der sie im Frühjahr zu einer dreimonatigen Wettkampfpause zwang, in der Auftaktrunde aus. In Montreal überstand sie gefrustet nicht die Qualifikation. Nach einem Sieg über die Österreicherin Tamira Paszek (6:2, 4:6, 6:0) bedeutete die recht klare Zwei-Satz-Niederlage gegen die Russin Vera Dushevina (WTA 65, 3:6, 1:6) das Aus von Montreal. Im Doppel gab es mit Ipek Senoglu ein 0:6, 6:7 (4:7) gegen das russisch-polnische Topduo Maria Kirilenko/Agnieszka Radwanska.
Arantxa Parra Santonja (WTA 56) verlor gegen die Kroatin Karolina Sprem (WTA 100) äußerst knapp mit 4:6 und 4:6; im Doppel kam sie mit der Ex-Bocholterin Nuria Llagostera Vives nicht über die Auftaktrunde hinaus.
© andresen-presseservice / Horst Andresen
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