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Erfolge für Grönefeld und Zakopalova beim Turnier in Kopenhagen ++ Tschechin schlägt im Halbfinale Na Li (WTA 11) ++ Anna-Lena trennt sich von ihrem Trainer ++ Im Doppel mit Julia Görges vom TC Moers zu den US Open


 Finalistin in Kopenhagen gegen die Ex-Bocholterin Caroline Wozniacki: Klara Zakopalova (rechts) feierte eine schöne Tennis-Woche in Dänemark. Foto: pd
Klara Zakopalova (28) und Anna-Lena Grönefeld (25) vom Tennisbundesligisten TC WattExtra Bocholt haben herausragende Erfolge bei den e-boks-Sony-Ericsson-Open in Kopenhagen erzielt: Zakopalova kam bis ins Endspiel und unterlag hier knapp der früheren Bocholter Nummer eins, Caroline Wozniacki bei ihrem dänischen Heimauftritt; Grönefeld gewann mit Julia Görges aus Bad Oldesloe den Doppelwettbewerb.

Einen Heimsieg gab es für Caroline Wozniacki in Kopenhagen. Die topgesetzte Dänin, weiter Nummer drei der Weltrangliste, setzte sich im Endspiel 6:2, 7:6 (7:5) gegen Klara Zakopalova durch.

Während der erste Satz eine klare Angelegenheit für die 20-jährige Lokalmatadorin war, kam Wozniacki im zweiten Satz nach 2:4-Rückstand zurück in die Partie. Im Tiebreak rang die Weltranglisten-Dritte zunächst mit ihren Nerven und vergab beim Stand von 6:1 gleich vier Matchbälle, ehe sie ihre Finalbilanz mit acht Siegen bei sieben Niederlagen nach langer Zeit positiv gestalten konnte. Für Wozniacki war es nach dem Erfolg in Ponte Vedra Beach der zweite Turniersieg in diesem Jahr.

Klara Zakopalova freute sich über die Finalteilnahme des 220 000-Dollar-Turniers und gute Leistungen in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen: Zuvor hatte sich gegen starke Konkurrenz durchgesetzt und war die Überraschung von Kopenhagen. Die Weltranglisen-51. gewann gegen Rossana De Los Rios (Parraguay) zum Auftakt 6:3, 6:7, 6:0, deutlich mit 6:0, 6:3 gegen die Deutsche Tanja Malek, im Viertelfinale 6:1, 7:5 gegen die Rumänin Sorana Cirstea und schlug im Halbfinale die chinesische Ranglistenelfte (!) Na Li in drei Sätzen 6:3, 1:6, 6:4.

 

Das neue deutsche Erfolgsdoppel? Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld (rechts, TC WattExtra Bocholt) nach ihrem Turniersieg in Kopenhagen. Foto: pd

Neues Erfolgsdoppel?

Für einen deutschen Turniersieg sorgten Julia Görges (21) und Anna-Lena Grönefeld bei ihrem zweiten gemeinsamen Turnier im Doppel. Im insgesamt ausgeglichenem Match gegen Vitalia Diatchenko (Russland) und Tatiana Poutchek (Weißrussland) behielten sie das Match stets unter Kontrolle und Julia konnte nach Bad Gatein und Portoroz den dritten WTA-Titel ihrer Karriere gewinnen. Für Anna-Lena ist es der erste Turniergewinn nach ihrer verletzungsbedingten Tourpause von März bis Juni.

Das Fed-Cup-Duo, das zuvor auch in Bad Gastein/Österreich das Halbfinale erreicht hatte, freute sich über den Sieg gegen die russisch-weißrussische Kombination. „Wir sind beide sehr froh über den Sieg hier und werden auch die US-Open ab dem 30. August in New York zusammen spielen", kündigte die Bocholter Bundesligaspielerin Grönefeld an, die auf Grund ihrer mäßigen Platzierungen in der Einzel-Weltrangliste nach langem, verletzungsbedingtem Ausfall auf die Turniere in Asien verzichten wird. „Es war eine tolle Woche", sagte Görges, die für den Bundesligisten TC Moers 08 spielt und aus dem schleswig-holsteinischen Bad Oldesloe stammt: „Wir haben keinen Satz verloren und sind froh, dass es so gut gelaufen ist."

 

Trennung von Trainer Dirk Dier

Zuvor hatte die 25-jährige Nordhornerin über ihr Management bekanntgegeben, dass sie sich nach vierjähriger Zusammenarbeit von ihrem Trainer Dirk Dier getrennt hat. Sie wolle schnell nach ihrer langen Verletzung im Frühjahr wieder unter die Top 50 zurückkommen. In zahlreichen Turnieren war die Bocholterin in Runde eins ausgeschieden. In der neuesten Rangliste wird sie auf Position 129 geführt. Ihre beste Platzierung hatte sie am 17. April 2006 kurzzeitig mit Rang 14 erreicht. Im Doppel lag die Wimbledon-Mixed-Siegerin von 2009 im März 2006 auf Platz sieben.

Grönefeld: „Ich möchte mich bei Dirk Dier für die vergangenen vier Jahre bedanken. Er hat mir geholfen, nach einer schwierigen Phase gestärkt zurückzukommen und war mir dabei sowohl menschlich als auch sportlich eine wichtige Stütze", erklärte die 25-jährige.

 

© andresen-presseservice / Horst Andresen







 
 
 

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