TC WattExtra-Team dominiert Swedisch-Open in Bastad
Die Spitzenspielerinnen des TC WattExtra Bocholt dominieren derzeit auch die Swedisch-Open im südschwedischen Küstenort Bastad. In der ersten Runde setzten sich Lucie Safarova, Anna-Lena Grönefeld, Arantxa Parra Santonja und Renata Voracova praktisch problemlos durch. Auch in den Doppeln gab es Erfolge bei dem 220 000-Dollarturnier des Welttennisverbandes WTA.
Lucie Safarova (WTA 25), die in Schweden an drei gesetzt ist, schlug die für den Bundesliga-Spitzenreiter TC Radolfzell aktive Qualifikantin Kathrin Wörle 6:2, 6:0. Guter Start in Bastad in Südschweden: Anna-Lena Grönefeld aus Nordhorn, die in der Bundesliga für den derzeitigen Tabellenzweiten TC WattExtra Bocholt spielt. Foto: and |
Anna-Lena Grönefeld, in der Vorwoche in Italien gleich zu Beginn ausgeschieden, hatte in Bastad einen guten Start. Die 25-jährige deutsche Spitzenspielerin feierte gegen die an sieben eingestufte Schwedin Sofia Arvidsson, derzeit 67. der Weltrangliste, beim 6:2, 6:4 einen großen Erfolg. Der vierte Matchball brachte nach 75 Minuten den Auftaktsieg.
Die an fünf gesetzte Arantxa Parra Santonja besiegte die Estin Kaia Kanepi (TC Moers) in zwei knappen Sätzen 6:4, 7:5. Die Spanierin, an drei im Bocholter Team stehend, ist in der neuesten Weltrangliste auf Platz 52 eingestuft. Renata Voracova gewann 6:3, 2:6, 6:4 gegen die Schwedin Johanna Larsson.
Karolina Kosinska (Polen), die in der Winterrunde für Bocholt aktiv ist, verlor in der Qualifikation gegen die Ex-Bocholterin und aktuelle Doppel-Weltmeisterin, Nuria Llagostera Vives (5:7, 3:6).
In Runde zwei kommt es zu folgenden Matches: Lucie Safarova gegen Kroatin Karolina Sprem, Anna-Lena Grönefeld gegen Jill Craybas (USA), Arantxa Parra Santonja gegen ihre Landsfrau Nuria Llagostera Vives, Renata Voracova gegen Aravane Rezai (Frankreich)
Im Doppel gab es in Runde eins ein Vereinsduell: Renata Voracova und Barbora Zahlavova Strycova, die mit Benrath in Bocholt 4:5 unterlag, gewannen als an zwei Gesetzte zusammen gegen Lucie Safarova und ihre französische Mitspielerin Aravane Rezai; sie waren mit einer wildcard gestartet. Anna-Lena Grönefeld war mit der Italienerin Maria Elena Camerin 6:0, 6:1 erfolgreich gegen Maria Kondratieva/Sophie Lefevre (Russland/Frankreich). Arantxa Parra Santonja verlor an der Seite der Deutschen Tatjana Malek (ebenfall TC Radolfzell) in Runde eins gegen Natalie Grandin/Vladimira Uhlirova (Südafrika/Tschechien), die an vier gesetzt sind.
In Budapest startete Anastasia Yakimova, mit Bocholt in der Bundesliga bisher sehr erfolgreich. Sie unterlag gleich zum Start im Einzel in drei Sätzen unglücklich gegen die Lettin Anastasija Sevastova 6:3, 2:6, 2:6.
© andresen-presseservice / Horst Andresen
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