700.000-Dollar-Turnier in Paris ++ Lucie Safarova schlägt Shahar Peer und zieht ins Halbfinale ein ++ Samstag gegen Flavia Pennetta
Großer Erfolg und große Gala für Bundesligaspielerin Lucie Safarova vom TC WattExta Bocholt: Beim 700.000-Dollar-Turnier in Paris schlug die 23-jährige Tschechin am Freitag die in der Weltrangliste wesentlich besser postierte Shahar Peer aus Israel innerhalb nur 53 Matchminuten mit 6:3 und 6:0. Große Gala in Paris: Lucie Safarova steht im Halbfinale des 700.000-Dollar-WTA-Turniers. Fotos: pd
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Vor allem der zweite Satz war ein einziges Desaster für die gleichaltrige Israelin, die an Nummer 22 in der Welt rangiert. Safarova ist derzeit an 46 notiert, dürfte nach dieser Woche in Paris bei den 18. GDZ Suez Open aber einen gewaltigen Sprung nach oben machen. Ihre beste Platzierung erreichte sie bisher am 22. August 2007 mit Rang 22. Zahlreiche Verletzungen in den Jahren 2008 und 2009 schlossen sich an. Offenbar ist die perfekt sprechende Tschechin aus Brünn jetzt auf ihren Erfolgsweg zurückgekehrt. Im Achtelfinale hatte sie am Donnerstag bereits die an 18 rangierende Italienerin Francesca Schiavone besiegt (7:5, 6:2). Chancenlos gegen Safarova: Shahar Peer, WTA 22 |
Das Viertelfinale am Freitag war dagegen ein einziger Siegeszug. Beim 3:3 im ersten Satz schaffte die Bocholter Bundesligaspielerin das erste Break – danach gab sie bis zum Schluss kein Spiel mehr ab! Vergessen ist in Paris offenbar auch die Auftaktniederlage im Fed-Cup gegen Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn), als Lucie Safarova krankheitsbedingt 2:6, 2:6 verlor. Zu groß war wohl ihr Ehrgeiz und Ansporn gewesen, in der Heimatstadt vor eigenem Publikum als tschechische Topspielerin auf eine Fed-Cup-Teilnahme zu verzichten. Am Samstag wartet in Paris eine weitere schwere Aufgabe: Dann ist nach Schiavone mit Flavia Pennetta, die am 25. Februar 28 Jahre wird und auf Rang zwölf in der Welt steht, erneut eine Italienerin Gegnerin der Bocholter Fed-Cup-Spielerin. Justine Ozga muss in Stockholm verletzt aufgeben • Bei einem 25.000-Dollarturnier in Stockholm/Schweden hatte Justine Ozga, im Herbst neu zum Bundesligisten gekommen, Pech: Die 21-Jährige unterlag in der ersten Runde im dritten Satz verletzungsbedingt. Gegen die an eins gesetzte Yvonne Meusberger aus Österreich hatte es bis dahin 6:2, 5:7 und 0:4 gestanden.
Redaktion: © andresen-presseservice, Horst Andresen
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